Berliner Tage für Alte Musik 

25-Jähriges Jubiläum

XXV. BERLINER TAGE FÜR ALTE MUSIK 

21. bis 25. OKTOBER 2015 !

Musikinstrumentenmarkt
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am 23. und 24. OKTOBER 2015 !



 
   
 

XXIV. BERLINER TAGE FÜR ALTE MUSIK 

6. bis 8. SEPTEMBER 2013

Wieder hatte man es bei diesem kleinen, fast intimen Festival mit einer feinen (...) handverlesenen Auswahl hervorragender Musiker zu tun, die nur den `Nachteil´ hatten, in Berlin noch nicht bekannt genug zu sein, um einen größeren Zuhörerkreis anzuziehen. [Rezension: Peter Sühring in Concerto NR. 253]

 
   

Veranstalter:
ars musica - Musik und Instrumente, Berlin e.V.
Stichting Pro Musica Neerlandica

in Zusammenarbeit mit dem
Konzerthaus Berlin



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MUSIKINSTRUMENTENMARKT
FREITAG, 06.09.2013, 11.00 - 18.00 UHR (am 06.09. bis 14.00 Uhr freier Eintritt)

SAMSTAG, 07.09.2013, 10.00 - 17.00 UHR

KONZERTHAUS GARDEROBENFOYER
MUSIKCLUB UND BEETHOVENSAAL

Einmal im Jahr erwarten Instrumentenbauer aus ganz Europa, aus Kanada und Japan im Konzerthaus Berlin ihre Besucher. Sie präsentieren eine große Vielfalt verschiedenster, nach historischen Gesichtspunkten gebauter Instrumente. Hier bietet sich eine der seltenen Gelegenheiten, diese Instrumente zu probieren und sich direkt aus erster Hand beraten zu lassen. Ein vielfältiges Angebot an Noten und Faksimiles ergänzt das Angebot und bietet für Fachleute und Musikliebhaber gleichermaßen Interessantes.

Eintrittspreis: € 2,00 Schüler und Kinder frei

Konzert 1
FREITAG, 06.09.2013, 17.00 UHR
KONZERTHAUS BERLIN (Weber-Saal)



Ensemble 392 (Österreich/Deutschland)

Soviel unbekannte Musik dürfte selten im Rahmen einer solchen Veranstaltung erklungen sein. Mühelos über die Lippen ging der Sopranistin Marie-Sophie Pollak das französische Idiom. Wo diese junge Truppe noch hin will (und relativ schnell gelangen wird, wenn sie so weitermacht), da ist bereits ( ... ) dem Ensemble Odyssee.

Marie-Sophie Pollak, Sopran
Julia Stocker, Traversflöte
Johannes Ötzbrugger, Theorbe/Barockgitarre
Tizian Naef, Cembalo

Bouillabaisse - Chansons und Kantaten aus Frankreich

Werke von Jean-Philippe Rameau, Michel Blavet, Élisabeth Jacquet de La Guerre u.a.

In dem Programm „Bouillabaisse“ (franz. Fischsuppe) präsentiert das Ensemble 392 einen Mix aus traditionellen folkloristischen Melodien, in Kombination mit höfischen Kantaten aus der barocken Hochkultur Frankreichs. Der Inhalt dieses Programms reicht von der Hommage an den Sonnenkönig, über die generationsüberdauernden Melodien französischer Chansons, bis hin zu Vertonungen der griechischen Mythologie.

Benannt nach dem französischen Opernton A=392 Hertz konzentriert sich das Ensemble 392 vorwiegend auf die französische Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Ensemble formierte sich zum ersten Mal im Sommer 2011 und kann seitdem einige Erfolge aufweisen: so konzertierte es beispielsweise 2011 bei den „Innsbrucker Festwochen der Alten Musik“, beim „Deutschen Musikwettbewerb 2012“ in Bonn konnte es nach zwei Vorrunden das Finale erreichen.

Eintrittspreis: Euro 18/15 (voll/erm.)



Konzert 2
FREITAG, 06.09.2013, 20.00 UHR
KONZERTHAUS BERLIN



Barockensemble Odyssee (Niederlande)

( ... ) da ist bereits die Sopranistin Andréanne Paquin mit dem Ensemble Odyssee. Man darf die Franco-Kanadierin wohl als Muttersprachlerin ansehen und hat damit eine Erklärung für ihre perfekte dramatische Deklamation ( ... ). Auch instrumental gelang Sensationelles ( ... ).

Andréanne Paquin, Sopran
Anna Stegmann, Blockflöte
Georg Fritz, Blockflöte und Oboe
Eva Saladin, Tomoe Badiarova-Mihara, Violine
Gerda Marijs, Viola da gamba
Andrea Friggi, Cembalo

Dans la chambre du roi

Werke von Michel Lambert, Louis Nicolas Clérembault, Michel Pignolet de Montéclair u.a.

Das Ensemble Odyssee wurde 2009 von der deutschen Blockflötistin Anna Stegmann und dem italienischen Cembalisten Andrea Friggi in Amsterdam gegründet. Neben einem starken Interesse am (Wieder-) Entdecken unbekannter und selten gespielter Barockmusik, experimentiert das Ensemble mit verschiedenen Besetzungen vom Duo Blockflöte - Cembalo bis zum Kammerorchester. Dabei sind die Musiker auf der Suche nach neuen Klangfarben und Facetten im Ensemblespiel. Als Kammermusikensemble in kleiner Besetzung war das Ensemble Preisträger beim Internationalen Van Wassenaer Concours 2011.

Die Sopranistin Andréanne Paquin studierte in ihrer Heimatstadt Montréal an der Université de Montréal und in Amsterdam, wo sie 2010 ihren Master erhielt. Gepriesen für ihre ausdrucksstarke Stimme und Bühnenpräsenz erhielt sie in den letzten Jahren mehrere Preise bei nationalen und internationalen Gesangs- und Kammermusikwettbewerben.

Eintrittspreis: Euro 20/17  bzw. 18/15 (voll/erm.)



Konzert 3
KINDERKONZERT
SAMSTAG, 07.09.2013, 11.00 UHR
KONZERTHAUS BERLIN (Weber-Saal)



Der Teuffel aus Sachsen (G.F. Händel für Kinder)

Ein Programm für die ganze Familie (für Kinder ab ca. 5 Jahre)

Eine Erzählerin und eine Cembalistin lassen das Publikum Bekanntschaft mit Georg Friedrich Händel - aus dessen Leben zahlreiche Andekdoten überliefert sind - machen. Die Kinder werden in das Geschehen einbezogen und auf unbeschwerte und unterhaltsame Art an Händels Werk herangeführt.

Eintrittspreis: Euro 15/8 (Erw./Kind)



Konzert 4
SAMSTAG, 07.09.2013, 14.00 UHR
KONZERTHAUS BERLIN (Weber-Saal)



Ensemble Authentia (Dänemark)

Die beiden Solisten Lene Langballe ( ... ) und Roberto Falcone ( ... ) stellten mit Feingefühl und Bravour Stücke über Liebe und Streit ( ... ) in den Raum.

Lene Langballe, Zink und Blockflöte
Roberto Falcone,
Violine
Hans Andersen,
Perkussion
Sven-Ingvart Mikkelsen,
Orgel

Musik für König Christian IV. von Dänemark

Werke von John Dowland, Diderik Buxtehude, Marco Uccellini, Michael Praetorius u.a.

Authentia ist ein Ensemble, welches sich auf Alte Musik, gespielt auf originalen Instrumenten, spezialisiert hat. Der tragende Gedanke ist die Wiederbelebung der alten Klangwelt mit originalem, authentischem Klang und entsprechender Spielweise. Authentia arbeitet aktiv mit der Vermittlung via Video. Über die Compenius-Orgel im Schloss Frederiksborg aus dem Jahre 1610 haben sie eine DVD produziert.

Eintrittspreis: Euro 18/15 (voll/erm.)



Konzert 5
SAMSTAG, 07.09.2013, 17.00 UHR
KONZERTHAUS BERLIN (Weber-Saal)

in Zusammenarbeit mit

Aina Martín, Sopran
Alfred Fernández, Vihuela

Hochintim wurde es bei altspanischen Canciones mit Sopran und Vihuela (famos gegriffen von Alfred Fernández). Aina Martín ( ... ) sang stets piano und doch voll und kernig.

Es la causa bien amar - Liebe ist wohl der Grund

Werke von Juan del Encina, Vincenzo Capirola und Francesco Spinacino

Die iberischen Liederbücher der Renaissance bestechen durch die wundervolle Schlichtheit und Transparenz der musikalischen Strukturen, verbunden mit Texten von erstaunlicher Klarheit. Die süße und zugleich intensive Klangfülle einer Stimme und einer Vihuela ist der Ausgangspunkt des Duos, dass das Repertoire von einer intimen Perspektive aus interpretiert und mit großer Feinheit die Klangmöglichkeiten auslotet, die eine Stimme und ein Zupfinstrument erlangen können.

Eintrittspreis: Euro 18/15 (voll/erm.)



Konzert 6
SAMSTAG, 07.09.2013, 20.00 UHR
KONZERTHAUS BERLIN (Kleiner Saal)



Barockorchester Les Muffatti (Belgien)

Beglückend dann das gut besuchte Abendkonzert des zweiten Tages: Das Belgische Ensemble, das sich, weil es Georg Muffats aufführungspraktische Hinweise liebevoll befolgt, Les Muffatti nennt, sorgte ( ... ) mit Concerti grossi ( ... ) für Furore.

Peter Van Heyghen, Leitung
Rachael Beesley, Marie Haag, Catherine Meeùs, Madoka Nakamaru, 1. Violine
Ann Cnop, Marrie Mooij, Laurent Hulsbosch, Benedicte Verbeek, 2. Violine
Wendy Ruymen, Julie Vermeulen, Benjamin Lescoat, Bratsche
Michel Boulanger, Corentin Dellicour, Ronan Kernoa, Violoncello
Benoît Vanden Bemden, Kontrabass
Kris Verhelst, Cembalo
Bart Jacobs, Orgel
Bernard Zonderman, Gitarre und Theorbe
Vinciane Baudhuin, Mathieu Loux, Oboe
Lisa Goldberg, Fagott

Das Frühe Concerto grosso im Heiligen Römischen Reich

Werke von Georg Muffat, Arcangelo Corelli, Anton Benedict Aufschnaiter u.a.

Die Ursprünge des Ensembles LES MUFFATTI gehen bis in das Jahr 1996 zurück, als sich ein Dutzend Studenten am Konservatorium in Brüssel zusammenfand, um das barocke Repertoire für Streichorchester zu erkunden. Der Weg der Studentengruppe mündete 2003 in der Entscheidung, aus dem Ensemble ein professionelles Barockorchester unter der Leitung eines ständigen Dirigenten zu machen. Les Muffatti gewann schnell das Vertrauen zahlreicher Veranstalter und wurde während des ersten Jahres seines Bestehens bereits zu Auftritten im Rahmen renommierter Festivals in Amsterdam, Brügge, Utrecht und Maastricht sowie verschiedener Konzertreihen in Karlsruhe, Vila Real und Brüssel eingeladen. Der Name Les Muffatti steht in direkter Verbindung mit dem Kernrepertoire des Ensembles sowie den Prinzipien seiner historischen Interpretation. Das Werk des Kosmopoliten Georg Muffat, der in der Musikgeschichte als Komponist eine Schlüsselfigur bei der Entstehung des Orchesters darstellt und als einer der ersten die großen Unterschiede zwischen den nationalen Musikstilen um 1700 und deren Aufführungspraxis theoretisiert und verbunden hat, nimmt darin einen zentralen Platz ein. Der Repertoireschwerpunkt von Les Muffatti liegt daher auf den zahlreichen Werken für Streichorchester des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts.

Eintrittspreis: Euro 20/17  bzw. 18/15 (voll/erm.)





Konzert 7
SONNTAG, 8.9.2013, 19.30 UHR
ST. HEDWIGS-KATHEDRALE



Gotthold Schwarz (Bass) und das Berliner Barock-Trio

Mein Herz ist bereit

Mit einem épilogue spirituel gingen die Tage wie üblich in der St.-Hedwigs-Kathedrale zu Ende. Mit heimischen Kräften des Berliner Barock-Trio, dem die für dieses Repertoire begnadigte Geigerin Tabea Höfer angehört, und Gotthold Schwarz als erprobtem und das Ensemble in Zugzwang bringendem Bass hörte man, ( ... ) was ( ... ) Zeitgenossen ( ... ) unter einem ´Harmonischen Gottesdienst´ verstanden.

Werke von Rupert Ignaz Mayr, Phillipp Heinrich Erlebach, Johann Pachelbel und Johann Sebastian Bach

Das Programm vermittelt einen lebendigen Eindruck vom außergewöhnlich hohen Niveau des kompositorischen Schaffens norddeutscher und thüringischer Komponisten im 17. und 18. Jahrhundert. Viele von ihnen wanderten in ihrem Berufsleben von Nord nach Süd und umgekehrt und standen in regem Kontakt und Austausch. Dies ließe sich an vielen Beispielen nachweisen, soll in dieses Konzert aber nur an wenigen Punkten beleuchtet werden.

Unter dem traditionsreichen Namen Berliner Barock-Trio finden sich die Musiker Tabea Höfer (Violine), Horst Krause (Viola da Gamba) und Reinhard Glende (Cembalo und Truhenorgel) zusammen. Sie widmen ihre Konzerte dem Ziel, klein besetzte Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts lebendig, themenbezogen und facettenreich zum Klingen zu bringen. Die überaus rege Konzerttätigkeit des Ensembles, verbunden mit der immer wieder in den Kritiken bestätigten Musizierfreude und Professionalität, haben längst für einen guten Ruf gesorgt.

Eintrittspreis: Euro 15/12 (voll/erm.)

In Zusammenarbeit mit der St. Hedwigs-Kathedrale



WORKSHOPS

W1
FREITAG, 6.9.2013, 12 - 16 UHR
Interpretationskurs Blockflöte/Einführung in das Zinkspiel : Lene Langballe
15 Uhr Musikclub:
Filmvorführung und Vortrag
Lene Langballe zeigt und erläutert einen selbstproduzierten
Film über die berühmte Compenius Orgel (1610) im Schloss Frederiksborg.

W2
FREITAG, 6.9.2013, 12 - 16 UHR
Interpretationskurs Violine: Roberto Falcone

W3
SAMSTAG, 7.9.2013, 14 - 16 UHR (Konzerthaus Berlin)
Kinder bauen Instrumente: Klangschmiede Berlin
(nur aktive Teilnahme möglich)
Geschwisterkind zahlt halben Preis)



Informationen und schiftliche Anmeldungen zu den Workshops:
ars musica - Musik und Instrumente, Berlin e.V.
Postfach 580411, 10414 Berlin
E-Mail: info@BerlinAlteMusik.com oder BerlinAlteMusik@t-online.de

Karten für alle Konzerte
Besucherservice des Konzerthauses am Gendarmenmarkt
Montag bis Samstag 12.00 - 19.00 Uhr Sonn- und Feiertage 12.00 - 16.00 Uhr
(hier Direktverkauf für alle Konzerte zzgl. Vorverkaufsgebühr)

Kartenservice-Tel. des Konzerthauses: (030) 20309-2101
Montag bis Samstag 09.00 – 20.00 Uhr • Sonn- und Feiertage 12.00 - 20.00 Uhr
Fax: (030) 20309-2233 E-mail: ticket@konzerthaus.de

Abendkasse: 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Foyer

Schriftlich: Konzerthaus Berlin, Besucherservice, 10106 Berlin
weiterhin an den bekannten Vorverkaufskassen

 


Für die freundliche Unterstützung danken wir:







 
   
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